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Gemeinsame To-do-Liste: Apps für Paare, Familie und Team

Von Redaktion todocompass, Stand 7. November 2026

Für eine gemeinsame To-do-Liste brauchst du eine App, in der alle dieselbe Liste sehen und abhaken. Laut Hersteller-Hilfe geht das bei Microsoft To Do und Todoist auch kostenlos. Any.do beschreibt gemeinsame Boards im Tarif Family. Ob Free Forever teilt, haben wir nicht geprüft. Bei Google Tasks haben wir keine Freigabe ganzer Listen gefunden, dort weist du einzelne Aufgaben in Google Chat zu.

Für Paare und Familien mit privaten Microsoft-Konten ist Microsoft To Do die naheliegende Wahl: Es ist kostenlos, und du kannst Aufgaben in geteilten Listen zuweisen. Der Haken: Alle Beteiligten brauchen ein Microsoft-Konto. Das ist unsere Einschätzung aus den Herstellerangaben, kein Testergebnis.

So haben wir verglichen

Kriterien, in dieser Reihenfolge: ob die App ganze Listen teilt, ob du einzelne Aufgaben einer Person zuweisen kannst, wer mit wem teilen darf (privat, Arbeit, Gäste), ob die App auf den Handys aller Beteiligten läuft.

Belege: Hilfeseiten der Hersteller und der App Store Deutschland, abgerufen am 07.11.2026. Wo wir keine Hilfeseite selbst geöffnet haben, steht „nicht geprüft“.

Selbst ausprobiert: nichts. Wir haben in keiner dieser Apps eine Liste geteilt.

Aktualisiert: 07.11.2026, erste Fassung.

Lücke: Für ClickUp haben wir nur die FAQ auf der Preisseite, die Hilfeseite zu Rechten war nicht abrufbar. Für Things 3 haben wir beim Hersteller keine Angabe zum Teilen gefunden.

AppListe teilenAufgabe zuweisenGrenze beim Teilen
Microsoft To Doja, über „Freigeben“ja, in freigegebenen ListenListen von Arbeits- oder Schulkonten nur innerhalb der Organisation
Todoistja, Projekte teilen, auch im Tarif Beginnerja, eine Person je AufgabeBeginner: bis 5 Personen je Projekt; alle Mitglieder haben vollen Zugriff
Notionja, Seiten teilen, Gäste per E-Mail einladennicht geprüftFree: bis 10 Gäste; Gäste brauchen ein eigenes Notion-Konto
TickTickja, laut App StoreFilter für zugewiesene Aufgaben laut App Storemit Premium bis 29 Mitglieder je Liste
Any.doim Tarif Family: gemeinsame Boards und Einkaufslisten; Free Forever nicht geprüftja, über „Assign Member“Family: bis 4 Mitglieder, bis 4 gemeinsame Boards oder Einkaufslisten
Google Tasksin der Google-Hilfe nicht gefundenja, in Google-Chat-Gruppenbereichenin sehr großen Gruppenbereichen kein Zuweisen
ClickUpja, Workspace mit Mitgliedern und Gästennicht geprüftFree Forever: unbegrenzt Mitglieder und Gäste laut FAQ
Things 3nicht geprüft, keine Angabe gefundennicht geprüftnicht geprüft

Teilen in To-do-Apps, laut Hersteller. Stand 07.11.2026. Quellen in der Liste unten auf der Seite.

Hände halten ein Smartphone mit einer schlichten Aufgabenliste

Welche App passt zu eurer Runde?

Teilen-Finder

Vier Fragen zu eurer Runde. Das Ergebnis stützt sich nur auf Herstellerangaben, wir haben nichts selbst getestet.

Frage 1 von 4Wer teilt die Liste?
Deine Antworten stehen nur im Link. Wir speichern nichts.

Paar und Familie: privat teilen

Bei Microsoft To Do wählst du eine Liste und dann „Freigeben“. Laut Microsoft gibst du sie so an Familie und Freunde mit einem persönlichen Konto frei. Sobald die andere Person der Liste beigetreten ist, kannst du ihr in der Detailansicht einer Aufgabe die Aufgabe zuweisen. Sie findet sie dann unter „Mir zugewiesen“. Die einzelnen Schritte stehen in der Anleitung zu Microsoft To Do.

Bei Todoist teilst du ein Projekt über „Share“ per Name oder E-Mail-Adresse. Laut Todoist-Hilfe geht das auch im kostenlosen Tarif Beginner, laut Preisseite mit bis zu 5 Personen je Projekt. Wer eingeladen wird, kann sich ein kostenloses Konto anlegen. Jede Aufgabe bekommt höchstens eine zuständige Person. Für Familien bietet Any.do einen eigenen Tarif Family mit bis zu 4 Mitgliedern und bis zu 4 gemeinsamen Boards oder Einkaufslisten (Any.do-Hilfe). Den Preis dafür haben wir nicht erhoben, und ob die kostenlose Version Free Forever teilt, haben wir nicht geprüft.

Achte auf die Handys. Habt ihr ein iPhone und ein Android-Telefon, fällt Things 3 weg, denn es läuft nur auf Apple-Geräten. Microsoft To Do, Todoist, TickTick, Any.do, ClickUp und Notion gibt es laut Hersteller für iOS und Android. Was davon gratis geht, steht bei den kostenlosen To-do-Apps.

Für den Haushalt reicht oft eine feste Aufteilung statt einer App. Ein Putzplan für die Familie oder ein WG-Putzplan regelt, wer wann dran ist, ohne dass alle dieselbe App installieren.

Team: Arbeitskonten haben eigene Regeln

Mit einem Arbeits- oder Schulkonto teilst du To-do-Listen nur innerhalb deiner Organisation. Microsoft schreibt dazu, dass eine solche Liste für Personen außerhalb der Organisation nicht verfügbar ist. Erlaubt sind Freigaben zwischen privaten Microsoft-Konten und zwischen Konten derselben Organisation. Für Teamprojekte empfiehlt Microsoft Planner statt To Do.

In Google Workspace läuft gemeinsame Arbeit über Google Chat. Im Gruppenbereich legst du im Tab „Tasks“ eine Aufgabe an und trägst die zuständige Person ein. Laut Google landet die Aufgabe dann auch in der persönlichen Aufgabenliste dieser Person. Eine Funktion, mit der du eine ganze Tasks-Liste teilst, haben wir in der Google-Hilfe nicht gefunden (Stand 07.11.2026). Wie das Zuweisen Schritt für Schritt geht, steht in der Anleitung zu Google Tasks.

Einmal schnell teilen, ohne Konto

Manchmal willst du nur eine Liste weitergeben, etwa für den Einkauf oder fürs Packen. Die To-do-Liste auf unserer Startseite teilt per Link, ohne Anmeldung. Der Inhalt steckt im Link selbst, wir speichern nichts. Das heißt auch: Wer den Link öffnet, sieht die Liste so, wie sie beim Teilen war. Was die andere Person abhakt, kommt bei dir nicht an. Für eine Liste, die beide laufend pflegen, nimm eine der Apps oben.

Alle Apps mit Preisen und Gratis-Umfang stehen im Vergleich der To-do-Apps.

Quellen