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Was ist eine To-do-Liste?

Von Redaktion todocompass, Stand 7. November 2026

Eine To-do-Liste ist eine Liste von Aufgaben, die du noch erledigen willst. Der Duden beschreibt sie knapp als „Liste zu erledigender Aufgaben“. Jeder Punkt steht für eine Handlung, die du abhakst, sobald sie erledigt ist.

Einfach erklärt

Stell dir einen Zettel vor, auf dem steht: „Oma anrufen“, „Fahrrad aufpumpen“, „Hausaufgaben in Mathe machen“. Das ist eine To-do-Liste. Du schreibst auf, was du tun willst, damit du es nicht vergisst. Was du geschafft hast, streichst du durch. Am Ende siehst du, was noch fehlt.

Aufgeschlagenes Notizbuch mit handgeschriebener Liste auf der Fensterbank, einige Punkte durchgestrichen

Was heißt To-do-Liste auf Deutsch?

To do ist Englisch und heißt wörtlich „zu tun“. Ein To-do ist laut Duden eine „Aufgabe, die es zu erledigen gilt“. Deutsche Wörter für die Liste sind Aufgabenliste und Erledigungsliste. Im Englischen heißt sie to-do list.

Die Schreibweise mit zwei Bindestrichen ist kein Zufall. Warum es To-do-Liste heißt und nicht Todo-Liste, steht auf der Seite zur richtigen Schreibweise.

Wofür ist eine To-do-Liste gut?

Sie nimmt deinem Gedächtnis Arbeit ab. In der Psychologie heißt das Cognitive Offloading: Du lagerst Merkarbeit nach außen aus, auf Papier oder ins Handy (Überblick bei Risko und Gilbert 2016). Dass ein aufgeschriebener Plan auch den Kopf freier macht, zeigen Versuche von Masicampo und Baumeister (2011): Unerledigte Ziele lenkten weniger ab, sobald die Teilnehmenden einen konkreten Plan dafür aufgeschrieben hatten.

Eine Liste allein erledigt allerdings nichts. Ob sie hilft, hängt davon ab, wie du sie führst. Wie das geht, steht in der Anleitung To-do-Liste erstellen.

To-do-Liste, Checkliste, Kanban-Board, Kalender

Die vier werden oft verwechselt, weil alle mit Aufgaben zu tun haben. Der Unterschied liegt darin, was drinsteht und wann etwas als erledigt gilt.

WerkzeugWas drinstehtOrdnungFertig, wennPasst für
To-do-ListeOffene Aufgaben, die sich ständig ändernNach Priorität oder gar nichtjeder Punkt abgehakt istAlltag, Arbeit, alles Offene
ChecklisteImmer dieselben SchritteFeste Reihenfolgeder Durchgang abgeschlossen ist, beim nächsten Mal beginnt sie neuPacken, Umzug, wiederkehrende Abläufe
Kanban-BoardAufgaben als Karten in SpaltenNach Status, etwa Zu tun, In Arbeit, Erledigtdie Karte in der letzten Spalte liegtProjekte, Teams, viele Aufgaben gleichzeitig
KalenderTermine mit Datum und UhrzeitNach Zeitder Termin vorbei istAlles, was zu einer festen Zeit passiert

Vier Werkzeuge für Aufgaben im Vergleich. Einordnung der Redaktion todocompass

Im Alltag ergänzen sie sich. Termine gehören in den Kalender, wiederkehrende Abläufe auf eine Checkliste, alles andere auf die To-do-Liste. Wer mit mehreren Leuten an einem Projekt arbeitet, ist mit einem Kanban-Board oft besser bedient.

Welche Arten von To-do-Listen gibt es?

Die Grundform ist eine einfache Liste ohne Ordnung. Daraus haben sich ein paar Spielarten entwickelt:

  • Tagesliste: nur die Aufgaben für heute, alles andere bleibt draußen.
  • Später-Liste: der Parkplatz für alles, was nicht heute dran ist.
  • Priorisierte Liste: Aufgaben nach Wichtigkeit sortiert, zum Beispiel mit einer Methode zum Priorisieren wie der Eisenhower-Matrix.
  • Done-Liste: du schreibst auf, was du erledigt hast, statt was noch offen ist.
  • Not-to-do-Liste: das Gegenteil, eine Liste von Dingen, die du bewusst nicht mehr tust.

Fertige Vorlagen für Tages- und Wochenlisten findest du bei den Vorlagen.

Häufige Fragen

Was bedeutet To-do-Liste? Eine To-do-Liste ist eine Liste von Aufgaben, die du noch erledigen willst. Der Duden beschreibt sie als „Liste zu erledigender Aufgaben“. Jeden Punkt hakst du ab, sobald er erledigt ist.

Was heißt To-do-Liste auf Deutsch? To do heißt wörtlich „zu tun“. Auf Deutsch sagst du Aufgabenliste oder Erledigungsliste. To-do-Liste ist aber selbst ein deutsches Wort und steht so im Duden.

Was ist der Unterschied zwischen To-do-Liste und Checkliste? Eine Checkliste wiederholt immer dieselben Schritte, etwa vor jeder Reise. Eine To-do-Liste ändert sich ständig: Neue Aufgaben kommen dazu, erledigte fallen weg.

Quellen