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Not-to-do-Liste: was du weglassen solltest

Von Redaktion todocompass, Stand 7. November 2026

Eine Not-to-do-Liste sammelt, was du bewusst nicht mehr tust: Gewohnheiten, Aufgaben und Zusagen, die Zeit fressen, ohne dir etwas zu bringen. Sie ergänzt deine To-do-Liste, denn jede neue Aufgabe braucht Platz, und den schafft nur, wer etwas anderes weglässt. Unten findest du 20 Beispiele zum Abhaken und Übernehmen.

Wie funktioniert eine Not-to-do-Liste?

Du schreibst Regeln auf, keine Aufgaben. Eine gute Regel nennt die Situation und das, was du stattdessen tust: „Wenn ich nach dem Mittag an den Schreibtisch komme, öffne ich zuerst die wichtigste Aufgabe und erst danach den Chat.“ Ein Vorsatz wie „weniger Handy“ hilft kaum, weil offen bleibt, wann er gilt und was an seine Stelle tritt.

Die Liste bleibt kurz. Fünf Regeln, die du wirklich einhältst, bringen mehr als zwanzig, die du nach einer Woche vergessen hast. Leg sie dorthin, wo du jeden Tag hinschaust: neben die To-do-Liste, an den Bildschirmrand, in die Notizen-App.

Wer den Begriff zuerst benutzt hat, konnten wir nicht sicher klären. Wir schreiben ihn wie die To-do-Liste mit durchgehenden Bindestrichen, die Regel dazu steht bei der Schreibweise von To-do und To-dos. Was eine To-do-Liste von Checkliste und Kalender unterscheidet, erklärt die Seite zur Bedeutung der To-do-Liste.

Aufgeschlagenes Notizbuch mit handgeschriebener Liste auf der Fensterbank, einige Punkte durchgestrichen

Beispiele für deine To-do-Liste

Ein Teil der Regeln betrifft die To-do-Liste selbst. Diese Punkte halten sie schlank:

Nicht mehr tun: beim Führen der Liste

Beispiele für Arbeit und Alltag

Hier geht es um Gewohnheiten, die Zeit kosten. Nimm nur, was bei dir wirklich vorkommt.

Nicht mehr tun: bei der Arbeit und im Alltag

Deine eigene Not-to-do-Liste in fünf Minuten

  1. Auf die letzte Woche schauen. Was hat Zeit gekostet und dich hinterher geärgert? Schreib drei bis fünf Situationen auf.
  2. Als Regel formulieren. Nenne die Situation und was du stattdessen tust: „Wenn eine Anfrage per Telefon kommt, sage ich: Ich melde mich morgen.“ Wenn-Dann-Pläne mit einer konkreten Handlung sind in der Psychologie gut untersucht, einen Überblick geben Gollwitzer und Sheeran (2006).
  3. Sichtbar ablegen. Neben die To-do-Liste oder dorthin, wo die Situation passiert.
  4. Einmal pro Woche prüfen. Was hast du eingehalten? Was nicht mehr nötig ist, streichst du. Was neu nervt, kommt dazu.

Wenn du danach Platz auf deiner To-do-Liste hast, hilft eine Methode zum Priorisieren, ihn sinnvoll zu füllen. Wie du die To-do-Liste selbst aufbaust, zeigt die Anleitung zur To-do-Liste.

Not-to-do-Karten im Kartenspiel „Halt mal kurz“

Wer nach „Not-to-do-Liste Känguru“ oder „Halt mal kurz“ sucht, meint meist das Kartenspiel von Marc-Uwe Kling, laut Kosmos der Autor der Känguru-Trilogie. Laut Produktseite versuchen die Spielerinnen und Spieler darin, sich gegenseitig möglichst geschickt zu ärgern, unter anderem mit Not-To-Do-Listen. Das Spiel ist für 3 bis 5 Personen und dauert etwa 20 Minuten. Mit der Not-to-do-Liste für deinen Alltag hat es nur den Namen gemeinsam.

Das Buch „Die Not-To-Do-Liste“ von Rolf Dobelli

Wer nach „die Not-to-do-Liste“ sucht, meint oft das Buch von Rolf Dobelli. Es heißt „Die Not-To-Do-Liste. 52 Wege, die größten Lebensfehler zu vermeiden“ und ist bei Piper erschienen. Laut Verlagsbeschreibung präsentiert Dobelli darin eine Sammlung von „Verhalten und Denkmustern, die man tunlichst nicht nachmachen sollte“, entstanden aus Geschichten von Misserfolgen in Leben, Karriere, Ehe und Familie. Von Aufgabenplanung ist in der Beschreibung nicht die Rede.

Wir haben das Buch nicht ausgewertet. Eine Zusammenfassung oder ein PDF gibt es deshalb hier nicht. Diese Seite behandelt die Not-to-do-Liste als Werkzeug für deinen Alltag.

Häufige Fragen

Was ist eine Not-to-do-Liste? Eine Liste mit Dingen, die du bewusst nicht mehr tust: Gewohnheiten, Aufgaben oder Zusagen, die Zeit kosten, ohne dir etwas zu bringen. Sie ergänzt die To-do-Liste, statt sie zu ersetzen.

Was schreibt man auf eine Not-to-do-Liste? Konkrete Regeln mit Situation und Ersatz, zum Beispiel „Wenn eine Anfrage per Telefon kommt, sage ich: Ich melde mich morgen.“ oder „Wenn eine App ohne Dringendes meldet, schalte ich ihre Benachrichtigungen ab.“ Allgemeine Vorsätze wie „weniger Handy“ helfen kaum, weil unklar bleibt, wann sie gelten und was du stattdessen tust.

Gibt es ein Buch zur Not-to-do-Liste? Ja, „Die Not-To-Do-Liste. 52 Wege, die größten Lebensfehler zu vermeiden“ von Rolf Dobelli, erschienen bei Piper. Laut Verlagsbeschreibung geht es um Verhalten und Denkmuster, die man nicht nachmachen sollte, nicht um die Planung von Aufgaben.

Quellen